Das ultimative Waffenradrennen -
Die Gamstrophy

 

Eines der härtesten Bewerbe die es gibt! Die Gamstrophy!
Mission: alle Stationen so gut wir möglich (oder besser nüchtern?) überstehen
Strecke: 6km               Stationen:4
Gewinner: Wer die geheime Richtzeit schafft!

Station 1:Goiserer Mühle - Station 2: Holzknechtmuseum

Station 3: Weißenbachwirt -  Station 4: Rassingmühle

Hier zählt nur der Spaß und die schönen Waffenräder. Startnummernausgabe ist direkt im Zielgelände am Samstag, 28. August 2010 bis 13.30 Uhr.
Anmelden kann man sich bis 1 Stunde vor dem Rennen.

Achtung neu! Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir schon um Voranmeldung! Nachnenngebühr für alle Samstag Anmeldungen in der Höhe von € 2--, also insgesamt 10,--

 

 

Hier geht´s zur Anmeldung!
 

Kurzfilme 2008:

http://www.youtube.com/watch?v=gF_425NJLCM
http://www.youtube.com/watch?v=WAtP9wQ3K7Q
http://www.youtube.com/watch?v=iIMS-Uz6p4k


Der Mythos des Waffenrades!

Für alle Liebhaber alter Fahrräder hat sich das Team der Gamsjagatage etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Ein Waffenradrennen der besonderen Klasse.

Doch vorerst wollen wir unsere Brauchtumsfreunde darüber informieren, was ein Waffenrad überhaupt ist.
In Österreich handelt es sich hierbei einfach um ein altes, schwarzes, schweres Fahrrad.
 

Nun stellen sich hier sicher viele die Frage: Woher kommt der Name Waffenrad?

Dieser Name kommt daher, dass Ende des 19. Jahrhunderts die in Steyr ansässige Waffenfabrikgesellschaft sich dazu entschieden hat, in das zivile Fahrradgeschäft einzusteigen.
Das Fahrrad kam gerade in Mode, so dass es nahe liegend war, in dieses Geschäft einzusteigen, brauchte man doch das gleiche Material, sowie die gleichen Maschinen.
Das Know-how aus dem Stahlbau hatte die Waffenfirma ja, und so entstanden diese besonders stabilen und robusten Fahrräder, die den Namen Waffenrad erhielten.

Diese Räder haben sich zu Sammlerstücken entwickelt und haben einen eigenen Charme und Ausstrahlung, sowie eine lange, lange Geschichte zu erzählen…

1925 war ein entscheidendes Jahr!

Die Waffengesellschaft wurde in Steyr Werke AG umgewandelt und so fiel der Name "Waffenrad" weg. Später beteiligten sie sich and der Vereinigten Styria- und Dürkopp Werke AG und so entstand die Steyr-Daimler-Puch AG. Dieses Fahrrad wurde jetzt unter verschiedenen Namen verkauft (Steyr, Styria, Dürkopp, Puch, Austro-Daimler).

Im 2. Weltkrieg wurde die Produktion stillgelegt, die jedoch kurz nach Kriegsende wieder unter dem alten Namen "Waffenrad" wieder aufgenommen wurde.

1987 wurde die Steyr-Daimler-Puch AG an die italienische Firma Piaggo verkauft, die auch heute noch diese Fahrräder herstellen. Doch das Waffenrad stellt heute stellvertretend für viele andere österreichische Firmen eher mehr einen Mythos, als ein Produkt da. In Wien alleine gab es 150 Hersteller!

KONTAKT FÜR WAFFENRÄDER ZUM KAUFEN:

 

Tel: 0664/2120454 oder 06134/8628

Tel: 0650/8124663

Herr Felsner, Tel: 03686/2551
Herr Hofer, Tel: 0664/6409425

Ein  Rad befindet sich in 3552 Dross bei Krems und könnte von dort, oder von einer Wiener Adresse, 1190 Paradisgasse 35, abgeholt werden.

Dr.Ernst Winkler, tel. 0676/3179435, ernest.winkler @aon.at