Das ultimative Waffenradrennen -
Die Gamstrophy

 

Gewinner 2011:

1.Platz: Karin Wenzl

2.Platz: Axel Wojacek

3.Platz: Ines Krenn

Einer der härtesten Bewerbe die es gibt! Die Gamstrophy!
Mission: alle Stationen so gut wir möglich (oder besser nüchtern?) überstehen.
Strecke: 6 km               Stationen:4

1. Holzknechtmuseum -2. Rassingmühle - 3. FF Weißenbach - 4.Goiserermühle

Folgende Preise werden unter allen, die bis 18 Uhr retour im Festzelt sind, verlost:

1. Preis: maßgefertigter Goisererschuh im Wert von 900,-- Euro                                                         gesponsert von Bürgermeister Peter Ellmer

2. Preis: maßgeschneidertes Dirndl  im Wert von 400,-- Euro                                                                    gesponsert von Vizebürgermeister Pomberger und Trachten Lahner

3. Preis: Schmuckset  im Wert von 200,-- Euro                                                                                        gesponsert von Vizebürgermeister Siegl

Hier zählt nur der Spaß und die schönen Waffenräder.

Startnummernausgabe ist am Samstag, 27. August 2011 bis 13.30 Uhr imTourismusbüro.
Anmelden kann man sich bis 1 Stunde vor dem Rennen.

Achtung neu!

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir um Voranmeldung!

Entweder direkt im Tourismusbüro Bad Goisern oder online: Sie überweisen 10,-- Euro auf das Konto Verein Gamsjagatage, Raika Bad Goisern BLZ: 34545, Kontonr.: 447276 für Überweisungen aus dem Ausland IBAN: AT573454500000447276, BIC: RZOOAT2L545

 Nachnenngebühr am Samstag € 5--, also insgesamt 15,--

ONLINE-ANMELDUNGEN NUR BIS MITTWOCH, DEN 24. AUGUST 2011 MÖGLICH. AB DONNERSTAG, 25. AUGUST IM TOURISMUSBÜRO BAD GOISERN ( 9-13 UND 14-17 UHR)

 

Hier geht´s zur Anmeldung und zum heurigen Streckenplan


 

Kurzfilme 2008:

http://www.youtube.com/watch?v=gF_425NJLCM
http://www.youtube.com/watch?v=WAtP9wQ3K7Q
http://www.youtube.com/watch?v=iIMS-Uz6p4k


Der Mythos des Waffenrades!

Für alle Liebhaber alter Fahrräder hat sich das Team der Gamsjagatage etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Ein Waffenradrennen der besonderen Klasse.

Doch vorerst wollen wir unsere Brauchtumsfreunde darüber informieren, was ein Waffenrad überhaupt ist.
In Österreich handelt es sich hierbei einfach um ein altes, schwarzes, schweres Fahrrad.
 

Nun stellen sich hier sicher viele die Frage: Woher kommt der Name Waffenrad?

Dieser Name kommt daher, dass Ende des 19. Jahrhunderts die in Steyr ansässige Waffenfabrikgesellschaft sich dazu entschieden hat, in das zivile Fahrradgeschäft einzusteigen.
Das Fahrrad kam gerade in Mode, so dass es nahe liegend war, in dieses Geschäft einzusteigen, brauchte man doch das gleiche Material, sowie die gleichen Maschinen.
Das Know-how aus dem Stahlbau hatte die Waffenfirma ja, und so entstanden diese besonders stabilen und robusten Fahrräder, die den Namen Waffenrad erhielten.

Diese Räder haben sich zu Sammlerstücken entwickelt und haben einen eigenen Charme und Ausstrahlung, sowie eine lange, lange Geschichte zu erzählen…

1925 war ein entscheidendes Jahr!

Die Waffengesellschaft wurde in Steyr Werke AG umgewandelt und so fiel der Name "Waffenrad" weg. Später beteiligten sie sich and der Vereinigten Styria- und Dürkopp Werke AG und so entstand die Steyr-Daimler-Puch AG. Dieses Fahrrad wurde jetzt unter verschiedenen Namen verkauft (Steyr, Styria, Dürkopp, Puch, Austro-Daimler).

Im 2. Weltkrieg wurde die Produktion stillgelegt, die jedoch kurz nach Kriegsende wieder unter dem alten Namen "Waffenrad" wieder aufgenommen wurde.

1987 wurde die Steyr-Daimler-Puch AG an die italienische Firma Piaggo verkauft, die auch heute noch diese Fahrräder herstellen. Doch das Waffenrad stellt heute stellvertretend für viele andere österreichische Firmen eher mehr einen Mythos, als ein Produkt da. In Wien alleine gab es 150 Hersteller!